Mittwoch, 25. Mai 2016

Prinzessin auf der Erbse?


Genau genommen handelt der nun folgende Post
um Königinnen und eine Erbse
wird man in meiner ersten Hummelkugel
auch nicht finden…
(obwohl😉?)
Dafür später einmal ein Hummelnest 😊

Seit geraumer Zeit versuche ich
schon Bienen- und Hummelfreundliche Pflanzen
in meinem Garten anzusiedeln.
Unter anderem einen Bienenbaum.
Bücher, Zeitschriften- und Artikel
über diese nützlichen Gartenbewohner
sind gerade meine Standartlektüren.
Unzählige Stunden habe ich
für meine Recherche im Internet verbracht.
Nach einer zweckmäßigen Hummelbehausung
habe ich lange gesucht…ja bis
(…wie im vorherigen Post beschrieben)
ich auf eine Hummelkugel gestoßen bin.

Meine Hummelkugel besteht aus zwei Hälften;
die untere sieht mit ihrem flachen Boden
 wie eine Schale aus.
In dieser Schale befindet sich
der kreisrunde Eingang
für die Hummeln inklusive
vorgebautem Landeplatz und Vordach,
der als Regenschutz dienen soll.
Am Eingang werde ich einen langen
schwarzen Plastikschlauch befestigen,
der den Hummeln einen Mäusegang vorgaukelt.
Dieser führt in ein zweites Tongefäß
das im Innern der Kugel platziert wird:
der eigentliche Hummeltopf.
Darin soll sich einmal das Hummelnest befinden. 

Damit sich Hummeln auch richtig
für meine Hummelbehausung interessieren,
sollte ich es mit Hanfstreu, Kapok und Moos ausstaffieren, 
damit‘s die Tierchen auch gemütlich haben.😊
Der besondere Clou wäre ein echtes Mäusenest,
das soll den Jungköniginnen
den vertrauten Nestgeruch bieten.
(…wie ich an das Material komme, entscheide ich später…)

Der Deckel dieses Hummeltopfes
wird viele kleine Löcher bekommen.
Sie sind vorteilhaft für die Luftzirkulation
innerhalb des Nestes und
dem Luftaustausch mit der Außenwelt.
Um Wachsmotten vom Nest fernzuhalten
kann ich mit Aktivkohlebads oder
mit einer Hummelklappe arbeiten.
Wobei ich mich vorerst gegen letztere
entschieden habe.

Oben auf der sogenannten unteren Schale
kann ich abschließen den Deckel auflegen.
In diesem Deckel,
den ich als Halbschale gestaltet habe,
arbeitete ich drei Dreiecke heraus und
bog die Spitzen leicht heraus…
und am Ende nur etwas nach unten.
Dadurch kann die Luft
von Außen bis in das Innere
des Hummeltopfes und
wieder hinaus strömen-
das Regenwasser bleibt hoffentlich draußen.

Im Freien möchte ich meine Hummelkugel
auf einen Sockel platzieren.
Zu hoch sollte dieser scheinbar nicht werden…
(Allerdings habe ich noch keine Info
über den richtigen Standort gefunden…)

Ob ein Hummelvolk
in meine Hummelkugel einziehen wird?

Darüber kann ich euch
erst im nächsten Frühjahr berichten,
denn erst dann begeben sich die jungen Königinnen
auf die N(i)estplatzsuche.

Mir hat es viel Freude bereitet,
diese Hummelbehausung zu gestalten…


Nach dem Schrühbrand werde ich sie noch glasieren
und dann zeige ich euch die ersten Fotos  😊

 

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Liebe Kathrin...

      Spannend wird auch, ob die Farben,
      die ich mir aussuchte,
      die erwünschte Wirkung haben.

      Liebe Grüße Mecki

      Löschen

Danke für den netten Kommentar.
Ich freue mich darüber,
dass Du Dir die Zeit genommen hast,
hier ein paar Worte zu hinterlassen.

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