Mittwoch, 22. Februar 2017

Ein zu Hause für Plüschpopo und Pollenhöschen (2)



Auf der Suche nach dem geeigneten Standort für meine 🐝 Hummelkugel 🐝 fand ich nach einiger Recherche im Netz noch eine weitere brauchbare Anleitung:

🐝 Wenn die Witterung es zulässt, werde ich die Hummelkugel schon bald aufstellen.

🐝 Sie sollte nicht in der prallen Sonne und auch nicht im tiefen Schatten aufgestellt werden. Ich versuche einen geschützten, halbschattigen Standort mit regem Licht- und Schattenspiel an der Frontseite zu finden.
Gut geeignet wäre ein Platz, der von der Morgensonne erwärmt, im weiteren Tagesverlauf dann aber schattiert wird.

🐝 Das Einflugloch sollte nicht der Hauptwetterseite zugewandt sein.

🐝 Aufstellen sollte ich die Hummelkugel abseits häufig begangener Wege, und nicht in der Nähe von Spiel- oder Nutzflächen.

🐝 Um die Kugel gegebenenfalls kontrollieren zu können, möchte ich einen gut zugänglichen Standort wählen.

Wenn es das Wetter gut meint, werde ich den Platz in meinem Garten beobachten, ob alle Kriterien erfüllt werden können….und ich muss noch prüfen, ob die Hummelkugel regenfest ist. 
Seit gestern Morgen steht sie für diesen Test auf dem Gartentisch. So wie die kommenden Wettervoraussagen sind, werde ich diesen Test ohne Probleme durchführen können.

Freitag, 10. Februar 2017

Ein zu Hause für Plüschpopo und Pollenhöschen (1)

Da die ersten Junghummelköniginnen 
sich schon ab Ende Februar auf die Suche 
nach einem geeigneten Nistplatz machen, 
muss ich mich dann jetzt wohl beeilen 
einen geeigneten Standort 
für meine 🐝 Hummelkugel 🐝 zu finden.

Seit einigen Tagen nun versuche ich 
Informationen bezüglich des Standortes 
meiner 🐝 Hummelkugel 🐝 zu bekommen. 
Heute wurde ich dann fündig.
Für die Haltung bzw Erhaltung der Hummeln wäre es günstig, 
wenn auf meinem Grundstück/Garten oder 
in dessen Nähe geeignete Tracht-pflanzen angebaut würden. 
Eine sogenannte Trachtpflanzenkette 
für die sehr an Blütenpflanzen leidenden Hummeln 
 wäre vorteilhaft.

Folgende Pflanzen die in entsprechender Reihenfolge blühen 
wären ein Beispiel, das ich gerade gefunden habe:

Kätzchenweide (lässt sich eventuell in Kübeln kultivieren?),
Zierjohannisbeere,
Rote, Gefleckte und Weiße Taubnessel,
Kirsche, Apfel,
Himbeere 
 (Ich werde es mal mit den neuen Ministräuchern versuchen. Sie sind auch für Kübel geeignet.),
Beinwell 
 (…bekomme ich die auch als Einzelpflanzen?),
Wicken,
Weiß- und Rotklee.
Schaffe ich es diese Trachtpflanzenkette 
in meinem Garten zu pflanzen, 
wird die künstliche Fütterung überflüssig.
Bevor eine Junghummelkönigin 
meine 🐝 Hummelkugel 🐝 als Nistplatz akzeptiert 
benötigt sie nicht nur eine Trachtquelle 
in der Nähe sondern auch die erforderliche Witterung.
Hungernde Königinnen beziehen die Nistkästen nicht – das ist z.B. der Fall 
bei länger andauernden Kälteeinbrüchen (Nordwetterlage), 
weil dann viele Trachtpflanzen die Nektarsekretion einschränken.
Um die innenliegende Nestkugel auszustatten, 
benötige ich noch einiges Polstermaterial. 
Einiges habe ich schon bestellt, 
anderes werde ich im Garten und in der Wiese finden.
Nur ein verlassenes Mäusenest fehlt mir noch…
Drückt mir die Daumen, das ich eins finde.


Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende.

 

Mittwoch, 8. Februar 2017

Computerabsturz, Wehwehchen und Wiederbelebung



Nachdenklich schaue ich auf meinen letzten Post. Nachdem mein Läppi das zweite Mal eine virtuelle Krankheit sich eingefangen hatte, musste ich ihn dann doch für eine längere Zeit in die Obhut meines Freundes geben. Er kümmerte sich rührend um ihn. Schaute nach, ob er auf Anhieb seine Wehwehchen erkennen konnte. Alles gut zureden verhalf meinem Läppi nicht, ein Lebenszeichen von sich zu geben. Eine weitere Untersuchung war fällig. Der Akku wurde ausgebaut und weitere Schrauben wurden gelöst. Dann begann die „Operation am offenen Herzen“. Da diese Operation mehrere Wochen in Anspruch nahm, hatte ich ein mulmiges Gefühl. Meinen Läppi hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon aufgegeben. Doch dann, eines späten Abends erlöste mich ein Telefonat. Er wird mich wieder in die viertuelle Welt begleiten. Er hat es geschafft. Das ist schon gut…meine Freundin hätte mir sicherlich wieder ausgeholfen, aber ich habe diese Zeit genutzt um To-Do-Listen für das kommende Garten-Jahr zu schreiben, Garten-Ideen zu sammeln. Einige interessante Gartenprojekte habe ich mir auch ausgesucht. Ob ich diese allerdings alle umsetzen werde, hängt von ihrer Größe ab. Außerdem hoffe ich das ich sie zeitlich gut umsetzten kann. 


Mittwoch, 30. November 2016

...ungewollte Abstinenz



Seit kurzem kann ich mich glücklich schätzen, wieder in der virtuellen Welt angekommen zu sein. Verbindungstechnische Probleme  ließen mich ungewollt zur Abstinenzlerin werden. Daher konnte ich mich in den letzten Monaten auch nicht so um meinen Gartenblog kümmern, wie ich es eigentlich vorhatte.

Eine liebe Freundin stellt mir in dieser Zeit ihren Laptop zur Verfügung. (Falls du mitliest: Danke!)
Nur kann das kein Dauerzustand bleiben.

Ein lieber Freund nahm sich des Laptops an. Meine Vermutung ein Virus hätte ihn lahm gelegt bestätigte sich nicht. Aber trotzdem musste ich auf den Läppi  für eine ganze Weile verzichten.

Auf meiner Garten-Todoliste habe ich fleißig abgehakt:

Ein Eisenbogen, den ich mir aus dem letzten Urlaub mitgebracht habe, hat nun auch seinen Platz im Vorgarten gefunden. Allerdings habe ich noch keine Bepflanzung vorgenommen. Da bin ich eher ratlos. Ich schwanke zwischen Ramblerrosen und einfache Kletterrosen. Allerdings dürfen sie schön duften…ruhig auch mit schwerem typischen Rosenduft. Nur ist der Standort für Rosen vielleicht nicht so perfekt. Immerhin ist es die Südseite aber leider auch sehr trocken. 



Mit Tonsternen und Lichterkette geschmückt putzt er sich gerade für die Adventszeit heraus.


Beim Sträucher schneiden borgte ich mir die schönen roten einjährigen Triebe des Hartriegels und verarbeitete sie in meinem Flechtwerk, das ich  hier schon einmal beschrieben habe. 
Die jetzigen Zweige haben eine Leuchtkraft…




Im Vorgarten arbeitete ich an dem Gehweg weiter. Endlich hatte ich die passenden Steine gefunden um mit der Umrandung fortfahren zu können.
Bei sonnigem Herbstwetter war das eine schöne Beschäftigung. Allerdings habe ich nicht die Zeit einkalkuliert, die diese Arbeit dann letztlich beanspruchte.




In meiner neuen Todoliste für die Gartenarbeit im kommenden Frühling habe ich schon einige Ideen gesammelt.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.

Mittwoch, 6. Juli 2016

Erinnerung an eine Familienurlaub auf den Azoren

Bei diesem Projekt
ging es mir eigentlich darum,
all meine Wollreste aufzuarbeiten.

In der Farbwahl ließ ich mich,
vom damaligen Familienurlaub inspirieren.

Die verschiedenen Türkistöne
erinnerten mich an die Farben des Atlantiks.



Die braunen, schwarzen und erdigen Töne
stehen für die erkalteten Lavalandschaften
der Azoren.



Besonders gut gefallen haben uns auf den Azoren
die vielen ... "Kachelbilder" und Hausfassaden
mit "Kachel-Dekoren".
Den sogenannten Azulejos.
Einen solch blauen Wollrest
konnte ich auch verarbeiten.



Einige hellblaue Wollreste
erinnerten mich an das Blau des Himmels.

Schwarze und graue Wolle stehen
für den dunklen Sandstrand und
die Lavafelsen an der Steilküste.





Rosatöne habe ich verwendet
um die Herzlichkeit und Gastfreundschaft
der Azorianer darzustellen,
wobei da müsste der Anteil der rosafarbenen Wolle
eigentlich deutlich höher sein.
(Ich konnte zu dem Zeitpunkt keine passende Wolle mehr kaufen.)
Auch die schönen Blütenfarben der
unterschiedlichen Hibiskusblüten
konnte ich so festhalten.



Im Laufe der letzten Jahre
gesellte sich dann noch ein oranger Wollrest
zu den anderen Wollknäulen.
Dieser sollte die orangefarbenen Lavaströhme darstellen,
die es so auf den Azoren nun nicht mehr gibt.



Beeindruckend waren die heißen Quellen
mit ihren Wasserdampfwolken,
den Fumarolen am Lagoa das Furnas. 
Dafür suchte ich die grau-weiße „Fädchenwolle“ aus.



Die schwarz-weiße Wolle
erinnert mich an die schwarz-weiß gefleckten Kühe
die auf saftig grünen Weiden grasten.
Und an die Orcas,
die man beim Walwatching
bei gutem Wetter beobachten könnte.
(Wir hatten leider kein Glück. )



Für die Blütenfarben der Hortensien
konnte ich keine gleichwertige Wolle käuflich erwerben.
Diese Farbschattierungen sind einfach einmalig.



Etwas Geduld brauche ich noch.
Die letzten Meter an Wolle 
möchten noch verhäkelt werden.

Unzählige Maschen habe ich so 
ineinander geschlungen und
in den letzten Wochen
mit viel Freude und Geduld
eine bleibende Erinnerung geschaffen.

Ein Foto von dem fertigen Projekt
werde ich nachliefern...
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...