Mittwoch, 30. November 2016

...ungewollte Abstinenz



Seit kurzem kann ich mich glücklich schätzen, wieder in der virtuellen Welt angekommen zu sein. Verbindungstechnische Probleme  ließen mich ungewollt zur Abstinenzlerin werden. Daher konnte ich mich in den letzten Monaten auch nicht so um meinen Gartenblog kümmern, wie ich es eigentlich vorhatte.

Eine liebe Freundin stellt mir in dieser Zeit ihren Laptop zur Verfügung. (Falls du mitliest: Danke!)
Nur kann das kein Dauerzustand bleiben.

Ein lieber Freund nahm sich des Laptops an. Meine Vermutung ein Virus hätte ihn lahm gelegt bestätigte sich nicht. Aber trotzdem musste ich auf den Läppi  für eine ganze Weile verzichten.

Auf meiner Garten-Todoliste habe ich fleißig abgehakt:

Ein Eisenbogen, den ich mir aus dem letzten Urlaub mitgebracht habe, hat nun auch seinen Platz im Vorgarten gefunden. Allerdings habe ich noch keine Bepflanzung vorgenommen. Da bin ich eher ratlos. Ich schwanke zwischen Ramblerrosen und einfache Kletterrosen. Allerdings dürfen sie schön duften…ruhig auch mit schwerem typischen Rosenduft. Nur ist der Standort für Rosen vielleicht nicht so perfekt. Immerhin ist es die Südseite aber leider auch sehr trocken. 



Mit Tonsternen und Lichterkette geschmückt putzt er sich gerade für die Adventszeit heraus.


Beim Sträucher schneiden borgte ich mir die schönen roten einjährigen Triebe des Hartriegels und verarbeitete sie in meinem Flechtwerk, das ich  hier schon einmal beschrieben habe. 
Die jetzigen Zweige haben eine Leuchtkraft…




Im Vorgarten arbeitete ich an dem Gehweg weiter. Endlich hatte ich die passenden Steine gefunden um mit der Umrandung fortfahren zu können.
Bei sonnigem Herbstwetter war das eine schöne Beschäftigung. Allerdings habe ich nicht die Zeit einkalkuliert, die diese Arbeit dann letztlich beanspruchte.




In meiner neuen Todoliste für die Gartenarbeit im kommenden Frühling habe ich schon einige Ideen gesammelt.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.

Mittwoch, 6. Juli 2016

Erinnerung an eine Familienurlaub auf den Azoren

Bei diesem Projekt
ging es mir eigentlich darum,
all meine Wollreste aufzuarbeiten.

In der Farbwahl ließ ich mich,
vom damaligen Familienurlaub inspirieren.

Die verschiedenen Türkistöne
erinnerten mich an die Farben des Atlantiks.



Die braunen, schwarzen und erdigen Töne
stehen für die erkalteten Lavalandschaften
der Azoren.



Besonders gut gefallen haben uns auf den Azoren
die vielen ... "Kachelbilder" und Hausfassaden
mit "Kachel-Dekoren".
Den sogenannten Azulejos.
Einen solch blauen Wollrest
konnte ich auch verarbeiten.



Einige hellblaue Wollreste
erinnerten mich an das Blau des Himmels.

Schwarze und graue Wolle stehen
für den dunklen Sandstrand und
die Lavafelsen an der Steilküste.





Rosatöne habe ich verwendet
um die Herzlichkeit und Gastfreundschaft
der Azorianer darzustellen,
wobei da müsste der Anteil der rosafarbenen Wolle
eigentlich deutlich höher sein.
(Ich konnte zu dem Zeitpunkt keine passende Wolle mehr kaufen.)
Auch die schönen Blütenfarben der
unterschiedlichen Hibiskusblüten
konnte ich so festhalten.



Im Laufe der letzten Jahre
gesellte sich dann noch ein oranger Wollrest
zu den anderen Wollknäulen.
Dieser sollte die orangefarbenen Lavaströhme darstellen,
die es so auf den Azoren nun nicht mehr gibt.



Beeindruckend waren die heißen Quellen
mit ihren Wasserdampfwolken,
den Fumarolen am Lagoa das Furnas. 
Dafür suchte ich die grau-weiße „Fädchenwolle“ aus.



Die schwarz-weiße Wolle
erinnert mich an die schwarz-weiß gefleckten Kühe
die auf saftig grünen Weiden grasten.
Und an die Orcas,
die man beim Walwatching
bei gutem Wetter beobachten könnte.
(Wir hatten leider kein Glück. )



Für die Blütenfarben der Hortensien
konnte ich keine gleichwertige Wolle käuflich erwerben.
Diese Farbschattierungen sind einfach einmalig.



Etwas Geduld brauche ich noch.
Die letzten Meter an Wolle 
möchten noch verhäkelt werden.

Unzählige Maschen habe ich so 
ineinander geschlungen und
in den letzten Wochen
mit viel Freude und Geduld
eine bleibende Erinnerung geschaffen.

Ein Foto von dem fertigen Projekt
werde ich nachliefern...

Dienstag, 28. Juni 2016

Mini-Urlaub in der Bali-Oase


Bei meinen *Internereisen*,
bin ich auf eine besondere Seite gestoßen…


Dieser Garten steht schon
eine ganze Weile auf meiner Liste:
Bali-Oase-Ahaus


Am Sonntag 
fuhren wir mit dem Fietzenbusdort hin.

Die Gartenbesitzer ließen sich von den Urlaubsreisen,
ganz besonders von der Götterinsel Bali,
mit seiner exotischen Pflanzenwelt, inspirieren.

Ich fand es faszinieren zu sehen,
wie auf einer kleinen Gartenfläche von etwa 480 qm,
kreative Ideen verwirklicht wurden.

An diesem Mittag
war die Führung in diesem Garten
eines der Highlights.



Den Namen Bali-Oase-Ahaus
hat dieser Garten wirklich verdient.

Montag, 27. Juni 2016

Offene Gartenpforte in Heek-Nienborg


Nachtrag: Offene Gartenpforte in Heek-Nienborg


Viel ist in den letzten Tagen passiert.
Ein Unwetter überraschte uns alle.
Im Nachbarort war es so schlimm,
dass dort Sandsäcke gefüllt und gestapelt wurden.
Der kleine Fluss Bocholter Aa 
entwickelte sich zum reißenden Fluss und 
über schwemmte den Dorfplatz.
In vielen Häusern lief Wasser hinein…

Da bin ich nicht zum posten gekommen.
Nachbarschaftshilfe war angesagt.

Am 19. Juni konnte ich meinen GG dazu überreden 
nicht nur eine Motorradtour zu machen sondern auch
die offenen Gärten in Heek-Nienborg zu besuchen.



Donnerstag, 16. Juni 2016

Standfeste Gartenneulinge


In diesem Jahr konnten sich die Mohnpflanzen
zu stark gewachsenen Pflanzen entwickeln.

 
Standfest sind sie auf jeden Fall,
die letzten Unwetter haben sie
unbeschadet überstanden.






Blütenknospen entwickeln sich ständig
zu wundervollen aufgeblühten Mohnblüten.


Eine ausgefallene Blütenfarbe zeigen 
nicht nur die einfachen Mohnblüten 
sondern auch ihre Schwestern.


Ich habe schon einige Anfragen 
für die Samenkapseln bekommen.


Alle Mohnblüten sind noch nicht erblüht.

Sie bringen einen tollen Kontrast in das Blumenbeet.

Ich hatte heute eine wildwachsende, 
ähnliche Mohnpflanze auf dem Nachhauseweg gesehen,
diese würden auch einen tollen Kontrast 
zu meinen vorhandenen Mohnblüten ergeben.

Werde sie im Auge behalten und versuchen 
einige Mohnkapseln zu "mobsen" ...lach.